Dominique Heintz: Was für und was gegen eine Rückkehr spricht?

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  • Schlechter Stil, Herr Heintz. Wenn der FCK tatsächlich sein Herzensverein wäre, hätte er sich in dieser Situation anders verhalten.


    Ich habe eher den Eindruck, dass er enttäuscht ist, weil sein Plan nicht aufgegangen ist, in sein neu gebautes Eigenheim nach Maikammer zu ziehen und seine Fußballkarriere beim FCK ausklingen zu lassen.


    Es gab in den vergangenen Jahren genügend Möglichkeiten für eine Rückkehr. Er hat sich jedoch jedes Mal anders entschieden – was selbstverständlich völlig legitim ist. Sich jetzt aber hinzustellen und dem FCK die Verantwortung für das Scheitern einer Rückkehr zuzuschieben, finde ich um ehrlich zu sagen peinlich.

    `When the seagulls follow the trawler, it is because they think sardines will be thrown into the sea'

  • Ja genau so sehe ich das auch. Vor Jahresfrist hätte eine Rückkehr für ihn eine finanzielle Einbuße bedeutet da man in der Bundesliga eben viel besser verdienen kann. Da waren Verein und Fans von seiner Entscheidung enttäuscht und dennoch war es nachvollziehbar.

    Jetzt haben sich die Vorzeichen gedreht, DH ist nicht mehr die heiße Ware und der Verein hat bereits andere Pläne. Da erwarte ich von DH auch das gleiche Verständnis was ihm in den letzten beiden Jahren entgegen gebracht wurde und nicht so ein weinerliches Nachkarten.


    DH hätte die Chance gehabt aber die war es ihm nicht wert. Er war professionell und emotional distanziert und hat eine professionelle Entscheidung auf Basis von Geld und ggf. auch sportlich getroffen. Und diesselbe Professionalität kreidet er jetzt bei Klos und Hengen an. Ganz schlechter Stil!

  • Schwaches Interview, beleidigter DH.


    Jetzt wo es wohl nur für L3 F95 reicht, sich am 1.FCK abarbeiten - vor 2 Jahren blieb er aber lieber beim FC ;)


    So mag ich das.


    Da muss ich Uli H zitieren: hättest du geschwiegen, wärst ein Philosoph geblieben!

    "Die Menschen wissen im Moment nicht wohin mit ihrer Liebe. Sie möchten dafür wenigstens ab und zu ein Fußballküsschen bekommen. Dafür werden sie den Klub weiterhin unterstützen müssen, auch in holprigen Zeiten" !! (Marcel Reif, kicker, 10.10.16)

  • Bin ich nicht traurig drüber. Das zeigt nur, dass die Rückkehr nichts gebracht hätte. Er hat den Verein mehrfach abblitzen lassen, was ja auch sein gutes Recht ist. Aber dann darf er sich nicht beschweren, wenn der Verein das Buch dann eben auch mal schließt.


    Wahre Liebe zum Verein hat Jean Zimmer gezeigt, als er in der bittersten Not des Vereins in den Keller der 3. Liga stieg, um dem Verein herauszuhelfen. Deswegen reiht sich für mich Jean Zimmer in die Reihe wahrer FCK-Helden ein.

    Wer die Menschlichkeit vergisst, weil man anderer Meinung ist, der schlägt der Freiheit ins Gesicht.

  • Reden ist Silber, schweigen ist Gold. Diesen Satz hätte sich D. Heintz einprägen sollen. Hätte er aufghört so plump nachzutreten wäre es ihm viel besser zu Gesicht gestanden. So bleibt ein sehr fader Beigeschmack!

    Forza FCK


    :schild:

  • Ich war vom Heintz-Interview auch nicht begeistert. Sein "Wechselwille" hätte vor Jahren mehr Glaubwürdigkeit erzeugt.
    Dennoch glaube ich nicht, dass er sich das alles ausgedacht hat, was Hengen angeblich zu ihm gesagt hat ("du bist zu alt"). Hengen ist ganz bestimmt auch kein Kommunikationsgenie und kann bestimmt, wenn es mit Höflichkeit nicht mehr geht, deutlich unangenehme Aussagen formulieren.

    Nach dem blamablen Aus im Achtelfinale bei der Europameisterschaft 2016 der "Three Lions" gegen das Sensations-Team aus Island (1:2) macht ein Zitat von England-Legende Sir Bobby Charlton die Runde. Auf die Frage eines Reporters, wie sich denn die Weltmeister von 1966 gegen die Isländer geschlagen hätte, entgegnete Charlton: "Wir hätten 1:0 gewonnen." "1:0 nur?", hakte der Reporter nach - "Ja, die meisten von uns sind bereits schon über 70!", so die schlagfertige Antwort des Ex-ManU-Profis.